Forschungspreis

Ausschreibung zum Forschungspreis „Geographien Südasiens 2018“

Einmal im Jahr vergibt der Arbeitskreis Südasien in der Deutschen Gesellschaft für Geographie seinen Forschungspreis „Geographien Südasiens“. Der Preis richtet sich an Absolventinnen und Absolventen deutschsprachiger Universitäten im Fach Geographie in seiner gesamten Breite (Physische Geographie, Humangeographie, Geographie und ihre Didaktik), die in ihrer Abschlussarbeit ein wissenschaftliches Thema mit explizitem Regionalbezug zu Südasien bearbeitet haben. Gesucht werden herausragende Abschlussarbeiten des akademischen Nachwuchses (Bachelor, Master), die zum Zeitpunkt der nächsten Tagung im Januar 2018 nicht älter als zwei Jahre sind.

Entscheidende Richtlinien für die Bewertung der eingehenden Arbeiten sind neben formalen Kriterien v.a. die Originalität der Forschungsidee, die Relevanz des Themas, die methodische Umsetzung sowie der geographische Erkenntnisgewinn. Gekürt wird die beste der eingehenden Arbeiten. Der/die Gewinner/in des Wettbewerbs erhält die Möglichkeit, seine/ihre Arbeit auf Einladung des Arbeitskreises auf der nächsten Jahrestagung am 19. und 20. Januar 2018 in Köln einem breiteren Publikum vorzustellen. Außerdem wird die Arbeit im Rahmen der Schriftenreihe des Arbeitskreises veröffentlicht (http://www.geographien-suedasiens.de/schriftenreihe/).

Alle Bewerberinnen und Bewerber schicken Ihre Arbeit bitte gemeinsam mit einem aktuellen Lebenslauf (beides als PDF) an die folgende Email-Adresse: markus.keck@geo.uni-goettingen.de. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Wir bitten alle Dozierenden, diese Information bei Ihnen am Institut zu verteilen und Ihre Studierenden auf diesen Wettbewerb aufmerksam zu machen, und bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Preisträger*innen der vergangenen Jahre

2017

Den Forschungspreis „Geographien Südasiens 2017“ teilten sich Marc Herter und Annabelle Jaggi für ihre Masterarbeiten. Die Abschlussarbeit von Marc Herter trägt den Titel „Development as spectacle: Understanding post-war urban development in Colombo, Sri Lanka. The case of Arcade Independence Square“ und wurde von Dr. Pia Hollenbach und Prof. Dr. Benedikt Korf betreut. Die Abschlussarbeit von Annabelle Jaggi trägt den Titel „Affirmative action practices by development actors targeting Dalits in Nepal. Shedding light on theory and practice using the case study of Helvetas’ Employment Fund” und wurde von Prof. Dr. Ulrike Müller-Böker und Dr. Miriam Wenner betreut. Beide Arbeiten entstanden an der Universität Zürich und werden voraussichtlich in der Schriftenreihe des AK Südasiens veröffentlicht werden.

2016

Den Forschungspreis „Geographien Südasiens 2016“ gewann Sarah Hartmann für ihre Masterarbeit mit dem Titel „The work of medical travel facilitators: caring for and caring about international patients in Delhi“. Die Arbeit wurde von Dr. Heidi Kaspar und Prof. Dr. Christian Berndt betreut und entstand an der Universität Zürich. Sie wird in Kürze in der Schriftenreihe des AK Südasiens veröffentlicht werden.

2015

Den Forschungspreis „Geographien Südasiens 2015“ gewann Hannah Uprety (geb. Waitzinger) für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Nepalese labor migrants in the Middle East – The constructions and practices of transnational migration between exploitation and economic opportunity“. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Paul Reuber und Dr. Michael Weichbrodt betreut und entstand an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie ist unter dem Titel „Between exploitation and economic opportunity? Identities of male Nepalese labor migrants in the Gulf Region” in der Schriftenreihe des AK Südasiens veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden.